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Aktuelle Projekte der Zwillingsforschung

Sunday, 20.05.2012
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Epigenetik bei Neurodermatitis
Eineiige Zwillinge für NEURODERMITIS-STUDIE gesucht!

Die Universitätshautklinik Kiel untersucht in Zusammenarbeit mit dem HealthTwiSt Zwillingsregister Berlin die Bedeutung von sogenannten epigenetischen Faktoren für die Neurodermitis. Die Neurodermitis (auch atopisches Ekzem genannt) ist eine Erkrankung der Haut mit roten, schuppenden, manchmal auch nässenden Ekzemen und starkem Juckreiz. Es gibt wie bei vielen Krankheiten eine genetische Veranlagung. Über die Regulation dieser Gene (Epigenetik) ist aber bisher kaum etwas bekannt. Zwillinge eignen sich besonders zur epigenetischen Forschung. Nicht alle eineiigen und damit genetisch identischen Zwillinge stimmen hinsichtlich einer Erkrankung wie Neurodermitis überein. Damit lassen sich mit ihrer Hilfe Faktoren erkennen, die zum Ausbruch der Erkrankung beigetragen haben. Wir suchen eineiige erwachsene Zwillinge, bei denen einer oder beide Zwillinge im Laufe des Lebens an einer Neurodermitis erkrankt waren oder akut betroffen sind.
Für Informationen melden Sie sich gern unter der kostenlosen Zwillingshotline HealthTwiSt: 0800-1289467
eMail: info@zwillingsstudie.de

 

NUGAT-Studie
Studie über den Einfluss genetischer Faktoren auf Stoffwechselantworten bei verschiedenen Ernährungskonzepten in Zwillingen - Individualisierte gesunde Ernährung -

Bekanntermaßen reagieren Menschen unterschiedlich auf Nahrung. Wir wissen aber nicht, wie stark diese unterschiedlichen Reaktionen bedingt sind durch ererbte Veranlagung.
Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung an ein- und zweieiigen Zwillingen wird daher den Effekt verschiedener Ernährungskonzepte auf den Zuckerstoffwechsel, den Leberfettgehalt und das Fettgewebe untersuchen. Jeder Teilnehmer wird über insgesamt 12 Wochen in Zusammenarbeit mit unserer Ernährungswissenschaftlerin seine Ernährung nacheinander umstellen (6 Wochen vollwertig-kohlenhydrat betonte Kost und 6 Wochen fettbetonte Kost) unter gleich bleibendem Gewicht.
Ziel der Untersuchungen ist die Entwicklung individueller Ernährungskonzepte angepasst an die persönlichen genetischen Anlagen. Dies wird die Basis einer individuellen Ernährungsberatung in der Zukunft legen. Für die teilnehmenden Zwillinge ist dies die einmalige Chance, ihre Ernährungsgewohnheiten unter wissenschaftlichen Bedingungen zu verbessern.
Zwillinge können sich gern bei den Organisatoren der Studie über eine mögliche Teilnahme informieren.
DEUTSCHES INSTITUT FÜR ERNÄHRUNGSFORSCHUNG POTSDAM-REHBRÜCKE Abteilung Klinische Ernährung,
S. Hornemann, Tel: 033200-88-778/774
Zwillingshotline HealthTwiSt: 0800-1289467
eMail: info@zwillingsstudie.de

 

Sarkoidose
Institut für Klinische Molekularbiologie und Universitätsklinikum Freiburg

Im Rahmen einer aktuellen Studie zur Erforschung der Ursachen der Sarkoidose suchen wir ein- oder zweieiige Zwillingspaare, bei denen mindestens eines der Geschwister an Sarkoidose erkrankt ist. Sarkoidose ist eine systemische Erkrankung des Bindegewebes, die meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr und familiär gehäuft auftritt. Charakteristisch für das klinische Krankheitsbild ist die sogenannte Granulombildung in den betroffenen Organsystemen. Die genaue Ursache der Krankheit ist bis heute unbekannt. Genetische Faktoren spielen bei der Entstehung der Sarkoidose eine wichtige wenn auch nicht die alleinige Rolle. Im Verdacht stehen auch umweltbedingte Auslöser und epigenetische Mechanismen, die zur Erkrankung beitragen. Letztere sind Gegenstand des aktuellen Forschungsprojektes, in dem wir versuchen wollen, Unterschiede im Methylierungsmuster erkrankter Zwillinge versus ihren gesunden Geschwistern zu identifizieren und so der Ursache für die Sarkoidose näher auf die Spur zu kommen.
Im Rahmen der Studie benötigen wir die Kontaktadresse(n) des Zwillingspaares. Ist mindestens ein Zwillingsgeschwister eines Zwillingspaares an Sarkoidose erkrankt, schickt unsere zentrale Biobank popgen dem Zwillingspaar im weiteren Verlauf Fragebögen, Infomaterial, die Einverständniserklärung sowie ein Päckchen mit Probenröhrchen für eine Blutabnahme, die durch den Hausarzt vorzunehmen ist, zu. Damit für unsere Studienteilnehmer keine Kosten entstehen, sind frankierte Rückumschläge beigefügt, in denen die bearbeiteten Fragebögen und Probenröhrchen an uns zurückgeschickt werden können.
Für weitere Informationen stehen Ihnen Frau Prof. Dr. Sylvia Hofmann, Frau Huberta von Eller-Eberstein oder Frau Jana Reppe unter 0431 / 597-4226 (vormittags) zur Verfügung. Wir rufen auch gerne zurück.